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Rupert Huber

Konzert

Sonntag, 21. Oktober 2018, um 17.00 Uhr

Konzert von Rupert Huber
und
Finisage der Ausstellung:
… mengenMengen …
Rupert Huber, Teresa Hunyadi, Cornelia Mittendorfer
Von Rupert Huber ist das „Musik Bild #2, Pause Piano“ in der Ausstellung “mengenMengen“ zu sehen und vor allen Dingen zu hören.
In der von Rupert Huber entwickelten Kompositionstechnik, „dimensional music“, lassen sich mehrdimensionale musikalische Prozesse durch eine graphische Geste darstellen. Eine Ähnlichkeit zu einer mathematischen Formel oder einem Haiku ist gegeben. Diese graphische Quintessenz, oder Grundvorschrift einer Komposition, wird von Rupert Huber auf Leinwand festgehalten. Im Bild integriert sind Lautsprecher,
sodass die Musik, die zu sehen ist, gleichzeitig zu hören ist.
Das Musik Bild #2, Pause Piano, stellt ein 5-stündiges Klavierkonzert, dass Rupert Huber im August 2017 im Rahmen des Klaviermusikfestivals „Pause“ in Spanien uraufgeführt hat, dar und gibt es wieder. Das Konzert wurde aufgezeichnet und ist – optimiert für das Material des Bildes (Holzrahmen und Ziegenleder) im Bild zu hören: das Material des Bildes ist gleichzeitig Resonanzraum. Die wesentliche Geste, die der Komposition zugrunde liegt, ist als graphische Partitur zu sehen.
Pause Piano ist ein Dialog, Klavier und Klavierspieler im Dialog mit der Außenwelt: sei es Natur, Tier und Menschen, wie im Falle der Aufnahme, sei es Straßengeräusch oder Menschen, wie im Falle der Ausstellung.
Technische Realisierung: Florian Prix | cat-x exhibitions und Gatto Möbel, Wien

Rupert Huber studierte in Wien Komposition; er spielt Klavier, Synthesizer, Gitarre und Bass und verwirklicht seine Musik seit 1989 im eigenen Tonstudio. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Komposition (12 einfach zu spielende Klavierstücke 2002) und Klanginstallationen im öffentlichen Raum. Seit 1994 komponiert und produziert er mit Richard Dorfmeister das Projekt Tosca. Das im April 2009 veröffentlichte Album No Hassle platzierte sich – wie auch frühere Produktionen des Duos – international. Er schuf Auftragsarbeiten für beispielsweise die Wiener Festwochen und wiederholt für das Ars Electronica Festival, wo er 2007 und 2009 auch Mitglied der Jury des Prix Ars Electronica war. 2009/2010 gehörte er der Jury des Österreichischen Musikfonds an. Ein weiterer Aspekt seines Schaffens ist die Zusammenarbeit mit Konzeptkünstlern wie Gabriel Orozco und Robert Adrian X. Derzeit lebt der Musiker in Wien, früher auch zeitweise in Berlin. ruperthuber.com
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