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Helga Reay-Young + Robert Svoboda

"Lichtobjekte" + "Liebesgedichte und anderes"

Vernissage: Sa, 11. März 2006, um 18 Uhr
Eröffnung: Stadtrat Hans Hornyik
Es spricht: Dr. Erika Patka
interaktiv :: www.umraum.net :: kunstnomaden

Helga Reay-Young


"Fast hat es den Anschein, als spiele das Glas, das man in erster Linie als Helga Reay-Youngs Material zu sehen gewohnt ist, für ihre Arbeit gar keine so wichtige Rolle. Dass es ihr kaum um die Selbstdarstellung das Materials geht, liegt auf der Hand. Glas ist in ihrer Arbeit zwar als etwas Wesentliches unübersehbar präsent, aber es ist eher als etwas Selbstverständliches, gelegentlich fast Beiläufiges, das Sinn und Bedeutung erst im allgemeinen Zusammenhang, in der Verbindung mit anderen Teilen und anderen Materialien gewinnt. Glas erscheint in ihren Arbeiten als so etwas wie der Katalysator, der ihre aus der Natur entwickelten Themen trägt, intensiviert und oft überhaupt erst zu wirklichen Themen macht."
Dr. Helmut Ricke, Direktor des Kunstmuseums Düsseldorf, D

Robert Svoboda


"Robert Svoboda 'spielt' in seinen 'Liebesgedichten' und 'Beziehungsgeschichten' mit Gegensätzlichem - mit Vergangenem und Gegenwärtigem. Die Bildtafeln, im rechten Winkel von der Wand abstehend montiert, sind Bildobjekte, die zwei Seiten gleichzeitig zeigen. Gestern und Heute, mittels Siebdruck in transparentem Schwarz auf Plexiglas gedruckt, verbinden sich miteinander. Alte Familienfotos von den Eltern, Großeltern, Verwandten und aus der eigenen Kindheit, vermischen sich mit Aktuellem. Die Zeiten werden aufgehoben, gleichzeitiges entsteht - der Vater als Kleinkind mit dem erwachsenen Sohn, Kindheitsfotos mit dem eigenen Hochzeitsfoto. Der Reiz der alten Fotos bleibt einerseits in den großgerasterten Siebdrucken erhalten, andreersseits schafft diese Technik eine Distanz, wird allzu Nostalgisches dadurch vermieden. Das Vergangene erscheintoft konkreter als das Gegenwärtige.
Die Arbeiten vermitteln Witz und Wehmut, Herzlichkeit und Ironie. Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte, eine Identitätssuche oder eine humorvolle Beziehung zur eigenen Familie?
Die Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen." (Helga Cmelka)
"Ich bin der Schatten meiner selbst - meint Robert Svoboda; das Kind im Künstler zeigt sich in seinem Schatten - oder umgekehrt. Spiel mit der Divergenz zwischen Gegenstand und Schattenbild. Der geworfene Schatten ist nicht identisch mit dem im Licht stehenden Gegenstand - das strahlende Kind ist in seinem Schatten erwachsen geworden." (Dagmar Travner)
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