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INVISIBLE

Masayo Oda (J/D), Christian Bazant-Hegemark (A)

Vernissage:  Fr, 20. Mai 2011 um 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer:  21. Mai – 3. Juli 2011
Es spricht: Hartwig Knack, Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler
Eröffnung: Gemeinderat Hans Hornyik
Performance Martin Kolber: So, 22. Mai 2011, 17 Uhr
Masayo Oda

„Im Grenzbereich zwischen fernöstlicher und westlicher Kultur scheint Masayo Oda an ihrem Leben zu stricken wie an jenem großen bunten Wollschal, von dessen Seiten dicht an dicht kleine Papiere herabhängen, die sie selber beschriftet hat. Der Schal ist wie ein Tagebuch für sie. Jede Farbe steht stimmungsmäßig im Einklang mit einem besonderen Wochentag, während auf den Zetteln persönliche Begebenheiten oder künstlerische Einfälle notiert sind. Sie hat die Einträge erst auf Japanisch, dann auf Deutsch abgefasst. ….“
Dies schrieb Clementine Schack von Wittenau, 1990-2009 Kuratorin an der Feste Coburg, Deutschland als einleitende Worte zu ihrem Artikel über Masayo Oda in der Zeitschrift „Neues Glas/New Glass“ (1/10)

Masayo Oda selbst sagt über ihre Arbeiten, sie bestehen oft aus Glas und sie versuche damit die Fragilität, Unschuld, Reinheit und die Vergänglichkeit auszudrücken. Oft sind Kleidungsstücke von Mädchen, Babys oder Frauen Vorlage für ihre Arbeiten.

Sie sind Fossilien der Erinnerungen und Gefühle ihrer ehemaligen Besitzer.
Eine Hommage an etwas, das vergeht.


13.08.1974 geboren in Fuji, Japan

1993-1996 Ausbildung
Glas und Design im Kolleg in der staatlichen Glasfachschule
Kramsach, Österreich
1996 Diplom der staatlichen Glasfachschule Kramsach
seit 1998 Studium
Glas bei Professor Ludwig Gosewitz an der Akademie der bildenden Künste München
seit 2002 Glas / Keramik bei Professor Norbert Prangenberg
und Thierry Boissel
    2007   Meisterschülerin bei Professor Norbert Prangenberg
    2008 Diplom mit Auszeichnung

Lebt und arbeitet in München

Preis / Auszeichnung
Graf Ingram von Königsdorff-Gedächtnispreis 2008


Ausstellungen (Auswahl)
2010 „FROZEN-IN TENSION“ in Alexander Tutsek-Stiftung, München
2009 „art meets fashion“ in Praterinsel, München
„Zimmerfrei“ im Hotel Mariandl, München
„ Island of Art Festival 09“ im white box, München
Ausstellung in Galerie Zisko, München
2008 „ODER HAT MICH DER ESEL IM GALOPP VERLOREN“,
          mit Klasse Prangenberg, KunstWerk Köln e.V., Köln
„Kunst am Bau“Projekt Lichtinstallation „DANAË“ im Europäischen Museum für modernes Glas, Coburg
„das kleine format“, mit Kulturforum Dießen,
im Blauen Haus, Dießen
2007 „FRAU“ in der Galerie Filser & Gräf, München  
„Brustbild“ mit Klasse Prangenberg in der städtische Galerie im Cordonhaus, Cham
Teilnahme „STRASBOURG Capitale du verre 2007“ in Strasbourg, Frankreich
2006 Gruppenausstellung mit Thierry Boissel im Glasmuseum Alter Hof Herding vom Ernsting Stiftung, Coesfeld-Lette
Teilnahme „Coburgerglaspreis 2006“
in Kunstsammlungen der Veste Coburg, Coburg
2005 Gruppenausstellung in Galerie Mariska Dirkx, in Roermond, Holland
2004 „3zi.,Kü.,Bad,Glas“ mit Thierry Boissel und Klasse Prangenberg
in Kunstsammlungen der Veste Coburg, Coburg
2001 „Ami“ mit Mari Ishikawa in Galerie Ohm, München
2000 „Container Projekt“, München
1997, 1999 Gruppenausstellung „Momokuri“ in Fuji, Japan


Öffentliche Sammlungen
Kunstsammlungen der Veste Coburg, Museum für Modernes Glas in Coburg
Alexander Tutsek-Stiftung in München
Glasmuseum Alterhof Herding, Ernsting Stiftung in Coesfeld-Lette
BMW-Welt in München
Europäisches Museum für modernes Glas in Coburg (Lichtinstallation „DANAË“)



Christian Bazant-Hegemark

Zu den Arbeiten der Ausstellung:
Auch wenn Christian Bazant-Hegemark heute hauptsächlich für seine zeitgenössischen Genre- und
Allegorienmalerei bekannt ist, hatte er doch ursprünglich, und über Jahre, seinen Fokus auf Porträtzeichnung und -
malerei.
Im Badener Kunstverein zeigt er expressive Porträts und Doppelporträts, die ihre Stärke lediglich aus einer Farbe
beziehen: Dem Schwarz der Tusche. Die Arbeiten zeigen Menschen in unterschiedlichen Momenten - in Ekstase,
verliebt, eng umschlungen, oder auch introspektiv oder einer Alltagsbeschäftigung nachgehend.
Zum Werk an sich:
Christian Bazant-Hegemarks Arbeiten stellen den schrittweisen Versuch dar, ein Abbildungsarchiv der Conditio
Humana des 21. Jahrhunderts zu erfassen. Die Annäherung an die Gegenwart erfolgt über die Beschreibung von
Alltagskontexten: Gegenstände, Situationen, Gefühle, Vorstellungen werden fokussiert, und den Prozessen der
Verdichtung und Verschiebung unterworfen.
Die Arbeiten spielen sich auf unterschiedlichen Ebenen mit der Offenlegung von Konstruktion; was in einem Bild
klar dem Alltag, kann im nächsten Moment bereits den Grenzgebieten von Realität und Traum zuzuordnen sein.

Geboren 1978 in Mödling, Niederösterreich.
Lebt und arbeitet in Wien.
2006-2011: Studium der Bildenden Künste an der Akademie der Bildenden Künste, Wien
(Gunter Damisch, Daniel Richter, Harun Farocki)
2011: Kunstpreis Parz
2010: Preisträger des Fohn-Stipendiums
Kunstpreis Roter Teppich für Junge Kunst
Einzelausstellungen
2011: Past Understanding, Galerie Plamínek, Brünn
Erratic Living, Fondation Herz, Wien
Eternally Tormented, Akademie der bildenden Künste, Wien
Livingroom Traumata, Art Gallery Leipzig, Leipzig
2010: Paradise Lost, Galerie Bellechasse, Paris
Der Gute Maler Fresse Ständig, Sotheby's Artist Quarterly, Wien
Affiliations, Art Gallery Leipzig, Leipzig
Glaube Liebe Hoffnung, Roter Teppich, Wien
Ausrauchen, ausrichten, Brick5, Wien
Ausstellungsbeteiligungen
2011: Sharing a room, Krokus Galeria, Bratislava
Koppa Koppa, Galerie am Schillerplatz, Wien
Renaissance, Galerie Schloß Parz, Grieskirchen
Wem die Stunde schlägt, NÖ Dokumentationszentrum für moderne Kunst, St. Pölten
WohnzimmerBiennale, Wien
2010: ARTmART, Künstlerhaus, Wien
Zwischen Innen und Außen, Das Weisse Haus, Wien
Sauna 2010, Brut, Wien
5th International Student Triennial, Marmara University, Istanbul
Sizzling, flat1, Wien
Bild, Ausstellung im Rahmen des Rundgangs, Akademie der Bildenden Künste, Wien
2009: Wo der Pfeffer wächst, Kro Art Gallery, Wien
Beyond (10/Kunstakt), Fellner Wratzfeld Partner, Wien
Publikationen
2011: Kunstpreis Parz: Renaissance, Eigenverlag Galerie Schloss Parz
2010: Affiliations, Eigenverlag Art Gallery Leipzig
2009: Wo der Pfeffer wächst, Eigenverlag Kro Art Gallery
2007: Im Zentrum am Rand, BUCHER Verlag, ISBN 978-3-902525-86-4
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