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Tex Rubinowitz

BEIM DNA TEST DURCHGEFALLEN

Vernissage: Fr, 31. August 2012, um 19 Uhr
Es spricht: Tex Rubinowitz
Eröffnung: Hans Hornyik

Tex Rubinowitz führt bei seinen Reisen immer eine kleine exquisite Auswahl seiner raren Doo Wop Singles mit sich, die er da und dort auflegt.
Am 6.10.2012, Lange Nacht der Museen, ab 19 Uhr im Kunstverein Baden.
Tex Rubinowitz ist Zeichner, Maler, Cartoonist, Reisejournalist, Schriftsteller. Er lebt seit 1984 in Wien.

Tex Rubinowitz verbrachte den größten Teil seiner Kindheit und Schulzeit in Lüneburg. Nach seinem Schulabbruch 1978 arbeitete er in verschiedenen Berufen, unter anderem als Molkereifacharbeiter und bei der Bezirksregierung Lüneburg als Aktenträger. 1982 leistete er beim Marinefliegergeschwader 2 in Tarp seinen Militärdienst ab. In dieser Zeit wurde er zum Bremsschirmpacker ausgebildet. 1984 zog er nach Wien, wo er ein Kunststudium bei Professor Oswald Oberhuber begann. Er brach dieses jedoch nach einer Woche ab und begann für den Falter zu zeichnen. Rubinowitz gab Ende der achtziger Jahre das Fanzine Amerikanische Krankenhaus Zeitung heraus, das gleichzeitig mit dem um einiges bekannteren Berliner Fanzine Ich und mein Staubsauger erschien. Zwischen beiden Publikationen herrschte ein reger Autorentransfer (z. B. Max Goldt). Aufgrund der Empfehlung von Robert Gernhardt kam Rubinowitz zum Haffmans Verlag in Zürich, wo er u. a. zwei Ausgaben des Periodikums Der Rabe herausgab und an weiteren Nummern mitarbeitete. Dabei vermittelte er dem Verlag die Autoren Mauri Antero Numminen und Joachim Lottmann. Als Schauspieler arbeitete er u. a. mit Kurt Palm und Hermes Phettberg und spielte 1995 im amerikanischen Film Before Sunrise eine Nebenrolle, die er selbst schrieb. Als Sänger ist er Mitglied der Band Mäuse. Mit Gerhard Potuznik betreibt er das Musiklabel Angelika Köhlermann. Er ist Mitgründer des Internetforums Höfliche Paparazzi.
Als Cartoonist veröffentlicht er regelmäßig in: Falter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Der Standard, Titanic. Als Reisejournalist publiziert er regelmäßig im Falter sowie im ebenfalls in Wien erscheinenden Reisemagazin. Rubinowitz schreibt außerdem regelmäßig Beiträge für das kollektive Weblog Riesenmaschine. Für das Wiener Unternehmen Trześniewski hat er die Cartoons für die „unaussprechlich gute“ Werbekampagne gezeichnet.
Er ist Mitautor der neu aufgelegten ORF-Fernsehsendung Willkommen Österreich, die seit Mai 2007 gesendet wird, dort trat er bis 2008 auch allwöchentlich als Frank Baumann, der Mann im Schrank auf.
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